Feedback


Systeme nehmen aus ihrer Umwelt Leistungen in Form von Input auf und werden dadurch beeinflusst. Sie geben aber ihrerseits auch Leistungen an die Umwelt in Form von Output ab und beeinflussen dadurch wieder ihre Umwelt. Das Entscheidende ist, dass ein Teil der Outputs des Systems wieder als Input in eben dieses System zurückwirkt.

Dieser Vorgang, der als Feedback oder Rückkoppelung, Rückmeldung, Rücksteuerung bezeichnet wird, beschreibt somit einen kreisförmigen Prozess. Dieser Prozess ist darüber hinaus dadurch gekennzeichnet, dass er einen bestimmten Zustand herstellen oder erhalten will. Die jeweilige Eingangsleistung ist zugleich ein Maß für den Erfolg, den die gesetzte Ausgangsleistung erzielen konnte - sie beeinflusst in diesem Sinn die neuerliche Ausgangsleistung des Systems.

Der Prozess der Rückkoppelung bedeutet, dass das Verhalten auf sein Ergebnis hin geprüft wird, und dass der Erfolg oder Misserfolg dieses Ergebnisses das zukünftige Handeln beeinflusst.

Das Feedback stellt die wahrnehmbare Begleiterscheinung des kommunikativen Handelns des Rezipienten dar. Es gibt Auskunft über den Grad der erreichten Verständigung zwischen den Kommunikationspartnern. Der diesbezügliche Erfolg bzw. Misserfolg beeinflusst bzw. korrigiert dann das neuerlich kommunikative Handeln des Kommunikators und damit den Ablauf und die Qualität des weiterhin stattfindenden Kommunikations-Prozesses.

Aus den dargestellten Überlegungen folgt die Definition:

Kommunikation ist der wechselseitige Prozess der vollzogenen Bedeutungsvermittlung.

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